gesegnete weihnachten

Weihnachten – wir feiern die Menschwerdung Gottes. Seine Gnade scheint auf in einer dunklen, verlorenen Welt. Wie kaum ein anderer hat für mich Jochen Klepper diese Botschaft der Geburt Jesu in Worte gefasst:

Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern.
So sei nun Lob gesungen dem hellen Morgenstern!
Auch wer zur Nacht geweinet, der stimme froh mit ein.
Der Morgenstern bescheinet auch deine Angst und Pein.

Dem alle Engel dienen, wird nun ein Kind und Knecht.
Gott selber ist erschienen zur Sühne für sein Recht.
Wer schuldig ist auf Erden, verhüll nicht mehr sein Haupt.
Er soll errettet werden, wenn er dem Kinde glaubt.

Die Nacht ist schon im Schwinden, macht euch zum Stalle auf!
Ihr sollt das Heil dort finden, das aller Zeiten Lauf
von Anfang an verkündet, seit eure Schuld geschah.
Nun hat sich euch verbündet, den Gott selbst ausersah.

Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld.
Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.
Beglänzt von seinem Lichte, hält euch kein Dunkel mehr,
von Gottes Angesichte kam euch die Rettung her.

Fremder, ungewohnter und eindringlicher als die deutsche Christkindlromantik bringt dieser byzantinische Hymnus die Weihnachtsbotschaft zum Klingen, den ich neulich in der Blogwelt fand. In der Welt des Mittleren Ostens haben Christen schon Anbetungslieder gesungen, als Europa noch keine Ahnung vom Evangelium hatte:

Gesegnete Weihnachtstage allen!

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2 Gedanken zu “gesegnete weihnachten

  1. Die Frage stelle ich mir schon länger – habe aber noch keine abschließende Antwort 🙂

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