Jom haScho’a

Israel und das jüdische Volk begeht heute (nach dem jüdischen Kalender streng genommen seit gestern abend) den Nationalfeiertag des Jom haScho’a. Wie üblich wurde die zentrale Feier in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem abgehalten. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zog dabei in seiner Rede eine klare Linie von der Erinnerung an vergangene Verbrechen zu den aktuellen Bedrohungen Israels im Nahen Osten:

„Alle zivilisierten Völker auf der Welt, all jene, die für sich in Anspruch nehmen, die Lektion aus dem Holocaust gelernt zu haben, müssen die eindeutig verurteilen, die zur Auslöschung des jüdischen Staates aufrufen. […] Die Bedrohung für unsere Existenz, unsere Zukunft, ist nicht theoretisch. Sie kann nicht unter den Teppich gekehrt werden; sie kann nicht verharmlost werden. Sie steht vor uns und der gesamten Menschheit und muss abgewendet werden. […] Der jahrhundertealte Hass auf die Juden erwacht heute von Neuem und nimmt die Form des Hasses auf den jüdischen Staat an.“

Die Berichterstattung westlicher Medien und der Umgang mit Israel in den Vereinten Nationen sind nur zwei Indikatoren dafür, dass Netanyahu mit seinem Fazit vermutlich recht hat: „Wenn wir nicht die Fähigkeit besitzen, uns selbst zu schützen, wird die Welt uns nicht zur Seite stehen.“

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Ein Gedanke zu “Jom haScho’a

  1. Der Jom haSchoah ist zwar ein nationaler Feiertag in Israel, jedoch kein Nationalfeiertag.

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