fünf gründe, nicht nach gott zu fragen

Bereits im August hat ‚Pixelpastor‘ Jörg fünf bedenkenswerte Gründe zusammengestellt, warum Gemeinden und christliche Organisationen es oft versäumen, in ihrer konkreten Planung und Arbeit aufmerksam nach der Absicht Gottes zu fragen. Viel eher scheinen sich – oft unbeabsichtigt und unbemerkt – folgende Kriterien einzuschleichen:

„Das, was andere erfolgreich tun.
Das, was wir schon immer getan haben.
Das, was ankommt.
Das, wofür die Leute spenden.
Das, was machbar ist.“

Viele dieser Argumente erscheinen einfach – und nachvollziehbar. Und wir ‚machen‘ viel lieber etwas, als erst einmal zu hören, das kenne ich von mir selbst nur zu gut. Nach den Absichten Gottes zu fragen ist vielleicht mühsamer, braucht mehr Geduld und weniger Aktivismus – oder auch mehr Mut. Und beschert uns vielleicht die Erkenntnis, dass in unserer Arbeit nicht alles Gottes Absicht ist, was wir dafür ausgeben.

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2 Gedanken zu “fünf gründe, nicht nach gott zu fragen

  1. Zitat:
    […]beschert uns vielleicht die Erkenntnis, dass in unserer Arbeit nicht alles Gottes Absicht ist, was wir dafür ausgeben.

    Bingo.
    Genauso ist es. Aber das erkennen wir – durch Gnade – manchmal erst sehr spät.
    Am eigenen Leib immer wieder erfahren: ja, es kostet mut, zuzuhören. Weil in unserer Gesellschaft „zuhören“ gleichgesetzt wird mit „da tut sich ja nichts – ich muß aber doch etwas tun!“
    Wir müssen umdenken! Zuhören IST etwas aktives!
    Wer so wie ich darauf getrimmt wurde, ein „Macher“ zu sein, tut sich schwer mit dem Zuhören. So ungewohnt. So … anders.
    Tja – so ist es. Anders. Wer kennt den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“?
    Einer der Schlußsätze war: alles, was anders ist, ist gut. Im übertragenen Sinn: wenn Gott uns aus unserer Komfortzone herausholt, dann bewegt sich etwas. Gott kann nur leere Hände und Herzen füllen – geben wir ihm heute mal Raum dazu.
    Bungee Jumping kann jeder – machen auch eine Menge Leute.
    Gott den Vortritt lassen – zuhören – ist eine ganz andere Kategorie „Nervenkitzel“.

  2. Das stimmt – wirkliches, aktives Zuhören ist bei Menschen und bei Gott manchmal gleich schwierig. Eine lebenslange Lernaufgabe. Einer meiner weisen geistlichen Wegbegleiter pflegte immer zu sagen: „Überleg mal, warum Gott dir zwei Ohren gegeben hat, aber nur einen Mund!“ 🙂

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