valentinsbrocken

Ein harter Konsumbrocken ist er ja, der heutige Valentinstag. Und obwohl die beste E.v.a. und ich beschlossen haben, die Blumen- und Konsumgüterindustrie zu diesem Datum zu boykottieren und Liebe nicht zu vorgeschriebenen Terminen zu feiern, gibt es natürlich trotzdem einige aufgesammelte Brocken zum Thema.

Die SZ verweist auf eine interessante Studie von Schweizer Forschern, was Paare zusammenhält. „Liebe ist nicht genug“ heißt es dort, sondern einige anderen Faktoren spielen auch noch mit. Danach sieht ein Paar mit der geringsten Trennungswahrscheinlichkeit so aus: „Beide haben keine früheren Scheidungen hinter sich, er ist mindestens fünf Jahre älter als sie, sie ist gebildeter als er – und beide sind Schweizer.“ Das mit den Schweizern kriegen vermutlich nicht mehr alle in ihrem Leben hin, aber sonst spiegelt sich darin vielleicht schon einige Erfahrungsweisheit.

Einige nette, aber echt harte Knobelbrocken bietet Ben in seinem Blog: „Sex, love and theologians – a Valentine’s Day quiz„. Ich bin da nicht auf alles gekommen und wie geht’s euch damit?

Interessant ist natürlich auch bei diesem Fest die Frage nach den Wurzeln. Neben dem einschlägigen Wikipediaartikel findet sich dazu hier die Erklärung: „der Valentinstag ist (wen wundert’s!) keine Erfindung der Blumenhändler“. Sondern wie so oft in unserer westlichen Kultur hat auch dieses kommerzialisierte Event christliche Wurzeln:

„Der Valentin des Valentintages ist ziemlich sicher der am Ende des dritten nachchristlichen Jahrhunderts unter dem Kaiser Claudius Goticus (268-270 n. Chr.) in Rom hingerichtete Bischof von Terni.

In der Leidensgeschichte dieses Märtyrers wird berichtet, dass er nach Rom zu einer Krankenheilung gerufen worden sei und dort viele Bürger zum Christentum bekehrt habe. Nach seiner Enthauptung hätten ihn drei Bekehrte in der Nähe seiner Heimatstadt am 63. Meilenstein, also etwa beim Straßenkilometer 94 der nach Norden zur Adria führenden Via Flaminia bestattet. Schon im 4. Jahrhundert wurde er nicht nur in Terni, sondern auch in Rom als Märtyrer verehrt; jedenfalls habe Papst Julius I. dort eine Basilika zu Ehren eines Valentin errichtet. Sein Fest wurde am 14. Februar begangen, genau einen Tag vor dem Datum eines altrömischen Fruchtbarkeitsfestes, den Luperkalien.“

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