tips für bloggende pastoren

Schon wieder etwas von David, aber seine „Suggestions for Pastor Bloggers“ (selbstverständlich wieder eine typische Zehnerliste 🙂 ) sind einfach zu gut, um sie nicht zu erwähnen. Einige Punkte daraus in Übersetzung:

1. Anonymität. Davon halte ich nichts, außer in extremen Fällen. Wenn du dich selbst dort draußen zeigst, dann tu es auch. Meiner Meinung nach ist der Zweck des Bloggens doch, Informationen anderen zugänglich zu machen. Sich zu verbergen steht diesem Zweck entgegen. Wie schon gesagt: außer deine persönliche Situation ist irgendwie zu extrem, gefährdet oder ungewöhnlich.

3. Diskretion. Schreibe nicht über sensible Themen deiner Gemeinde oder ihrer Mitglieder, deiner Freunde oder Familie … außer du hast ihre ausdrückliche Erlaubnis für bestimmte Geschichten. Sonst wirst du damit vielleicht ein paar Leser gewinnen, aber die Entfremdung von deinen Leuten riskieren. Vermeide Sensationsgier und respektiere immer die anderen.

6. Blogging. Eines was ich lernen musste: häufiges Bloggen hält dich davon ab, perfekte und ausgefeilte Gedanken zu formulieren. Das halte ich aber für wertvoll: du erlaubst anderen damit, dir bei der Entwicklung deiner Theologie, Praxis und Person zuzusehen. Bücher sind wie Zement. Blogs aber sind wie Zement, bevor er hart wird. Deshalb werden deine Gedanken und Artikel unvollkommen und manchmal auch falsch sein. Gewöhn dich daran.

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Ein Gedanke zu “tips für bloggende pastoren

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