geschichte auf hamasisch

Dass die palästinensische Terrororganisation Hamas genauso wie Mahmud Amahdinejad den Holocaust leugnet, ist klar. Dass auch die UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA vor dieser Haltung partiell einknickt, macht jedoch gleichermaßen verständnislos wie besorgt. Zwar hat die UNRWA die Holocaustleugnung öffentlich kritisiert, in der Praxis beeilt man sich jedoch zu versichern, dass ein neuer Lehrplan für die palästinensischen Kinder im Gazastreifen selbstverständlich keinen Verweis auf den Holocaust, Auschwitz oder die Tagebücher von Anne Frank enthalte. Denn die Gefühle der Kinder, so hatten palästinensische Kritiker bemängelt, könnten dadurch verwirrt werden.

Einen guten Kommentar dazu brachte die Washington Times:

„Wir fragen uns, welche Emotionen nach den Befürchtungen der Palästinenser bei ihren Kindern durcheinander gebracht würden, sollten diese etwas über den Holocaust erfahren. Die Kinder in Gaza werden mit grundlosem, bitterem Hass gegen Juden großgezogen, damit sie zu besseren Radikalen, Terroristen und Selbstmordattentätern heranwachsen. Vom Holocaust zu erfahren, könnte ihnen dagegen gesündere Emotionen wie Empathie, Verständnis und Mitgefühl vermitteln. Wen man diesen Weg beschreiten würde – wer weiß, wohin das führt. Vielleicht zu Frieden.“

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