gymnasialdressur

„Heute betreiben das Geschäft der „Gymnasialdressur“, wie Nietzsche es nannte, vielfach die Eltern. Auch wenn sie sich dabei als Motivationscoach verkleiden, ihr Gefühl verdrängen und ihre Erfahrungen lieber aus einem Ratgeber beziehen als aus ihrer eigenen Lebensgeschichte. Ein Designcurriculum bedarf freilich der Steuerung, allein schaffen Kinder und Jugendliche das nicht. So werden den Kindern Kämpfe abgenommen, die sie selbst führen müssten.“

Mit spitzer Feder schrieb Hannes Hintermeier seinen Kommentar passend zum nahenden Schuljahr und landet fast mit jedem Satz einen Treffer. Wer schon mal die Schulrealität auf der Lehrerseite erlebt hat, wird bei vielen Aussagen nur noch nicken. Ich fühlte mich jedenfalls sehr an die letzten 15 Jahre erinnert, in denen ich an einem Gymasium unterrichtet habe, an dem oftmals wirklich weniger die Schüler, als vielmehr die Eltern das Problem waren.

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