unsere armut – gottes wohnung

„Wie können wir Armut als einen Weg zu Gott annehmen, wenn alle anderen um uns herum reich werden wollen? Armut hat viele Formen. Wir sollten uns selbst fragen: was ist meine Armut? Ist es Geldmangel, fehlende emotionale Stabilität, das Fehlen eines liebenden Partners, fehlende Sicherheit oder mangelndes Selbstvertrauen? Jedes menschliche Wesen hat einen Ort der Armut. Und genau das ist der Ort, an dem Gott wohnen will!

„Gesegnet sind die Armen“ sagte Jesus (Matth.5,3). Das bedeutet: unsere Segnungen sind in unserer Armut verborgen. Wir sind so sehr damit beschäftigt, unsere Armut zu verstecken und zu verdrängen, dass wir oft die Gelegenheit verpassen, Gott zu entdecken, der genau darin wohnt. Lasst uns unsere Armut als das Land sehen, in dem unser Schatz verborgen ist.“

Henri Nouwen

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2 Gedanken zu “unsere armut – gottes wohnung

  1. Gott wurde arm für uns, damit wir in unserer Armut reich werden (frei nach Peter Strauchs Lied und nach 2.Korinther 8,9). Wer allerdings beginnt, diesen Reichtum wieder als Eigentum zu betrachten und ein Anrecht darauf haben will – der wird es wieder verlieren…

  2. @Christof Stimmt! Auch Armut als Prinzip, Armut um damit zu kokettieren, Armut als zähneknirschend aus eigener Kraft verfolgtes Ideal, Armut sozusagen instrumentalisiert als eigenes gutes Werk – alles das führt wohl am Ziel vorbei. Und vielleicht auch in geistliche Korruption.

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