mein papa kommt

„Papa wohnt am Bodensee. Er besucht mich jedes Wochenende. Aber das geht nur im Sommer, denn da kann er ja im Auto schlafen…“

So der 9jährige Sven. Ob es uns gefällt oder nicht, zerrissene Familien, getrennte Eltern und Alleinerziehende sind inzwischen ein wachsender Teil unserer Gesellschaft. Neulich bin ich über eine diakonische Initiative gestolpert, die aktiv auf das spezielle Problem getrennter Familien zugeht: damit Sven und andere Kinder ihre (meistens) Väter öfters sehen können, gibt es das Angebot „Mein Papa kommt„. Es wird von den evangelischen Diensten im Evangelischen Dekanat München getragen und vermittelt Gastgeber in  Kirchengemeinden, die an Wochenenden kostenfreie Übernachtungszimmer für Väter anbieten, deren Kinder in einer anderen Stadt leben. Dabei gibt es genaue Regeln, die strikt einzuhalten sind, um beide Seiten abzusichern.

papa-kommt

Darüber hinaus werden auch Treffpunkte und Veranstaltungen für alleinerziehende Mütter und Väter in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen organisiert. Ich finde, diese Kontaktbörse ist ein gutes Beispiel für einen gesellschaftsrelevanten Dienst! Gibt es so etwas auch anderswo?

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