die schnecke, jesus und wir

Die Schnecke trägt ihr Haus mit sich. Sie ist unterwegs und gleichzeitig zu Hause. Weiterziehen und sich Zurückziehen sind bei ihr ausgewogen. Die Schnecke bleibt sensibel für die Spannung von Nähe und Distanz. Sie streckt die Fühler aus und zieht weiter. Sie will Leben erfahren, ergehen, erkunden, erleben. Sie ist ganz offen und empfindsam für die kleinsten Dinge. Aber sie zieht auch die Fühler ein und sich in ihr Haus zurück. Sie braucht Nähe und Distanz zugleich, Weiterziehen und Zurückziehen gehören zusammen.

Auch bei Jesus sehen wir diese Spannung. Er war offen und sensibel für Menschen und Leben, hatte gleichsam alle Fühler ausgestreckt und sich hingehalten und offengelegt. Dann hat er sich zurückgezogen und die Distanz gebraucht. Ganze Zeiten suchte er die Stille und Einsamkeit zum Beten und Sinnen, um Kraft zu schöpfen und sich neu zu orientieren.

Das können wir von Jesus lernen, er trug sein Haus, seine Geborgenheit immer bei sich. Er war auch im Unterwegssein immer bei Gott zu Hause. Die letzte Geborgenheit tragen wir bei uns, wenn Jesus mit uns ist, immer und überall, jeden Tag und jede Nacht.

Ein Bröckchen aus einem Text, den Renate neulich gepostet hat.

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