freudekiller

Bereits letztes Jahr fiel mir ein Artikel von Perry Noble auf, der ‚7 joy killers‚ im pastoralen Dienst gut auf den Punkt bringt:

„Eine der kraftvollsten Erfahrungen eines Pastors (oder jedes Menschen) ist Freude. In Nehemia 8,10 heißt es, die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Bei zahlreichen Begegnungen mit Pastoren habe ich jedoch festgestellt, dass vielen von uns diese Freude fehlt – wie kommt das, was raubt sie uns?

1. Vergleichen. Wenn du deinen Dienst mit anderen Gemeinden vergleichst, wirst du immer in einer Art Depression enden – es gibt immer jemand, der offenbar schneller wächst oder viel kreativer ist. Vergleiche dich deshalb nur mit der Vision, die Gott dir gegeben hat.

2. Kritiker. Wenn du dich nur auf sie konzentrierst, erscheinen sie mächtiger als der Rest der Welt. Deshalb rate ich dir, schwimm nicht mit den Haien und höre nicht auf Leute, die dich nicht lieben und nichts anderes wollen, als dich herunter zu ziehen.

3. Beschäftigung.  Es gibt viele Pastoren und Leiter, die sich fühlen, als ob sie ständig zu viele Teller jonglieren … und die bloß hoffen, dass es ‚eines Tages besser‘ wird. Um das noch zu verschlimmern, haben wir heute technische Hilfsmittel, die wir mit uns herumtragen und die dafür sorgen, dass wir unsere Termine ständig vor Augen haben und immer erreichbar sind.

4. Stolz. Daniel 4,34 ist so wahr. Glaub mir, ich weiß das. Immer wenn ich dachte „mann, bin ich gut“, lässt Gott mich wieder einen Level tiefer fallen – oder auch gleich vier.

5. Verlust der Perspektive. Immer wenn ich denke, ich bin noch besorgter um die Gemeinde als Jesus selbst, führt das zu Stress und Angst und vernichtet die Freude. Deshalb erinnere dich: es ist seine Kirche.

6. Glaubensmangel. Immer, wenn ich mehr auf Bequemlichkeit als auf Gehorsam aus bin, weiß ich, dass etwas nicht richtig läuft.

7. Kein Wachstum. Wenn ich aufhöre, von anderen zu lesen und zu hören und nicht im Netzwerk mit anderen Leitern arbeite, dann fühle ich mich nicht nur alleingelassen, sondern raube meiner Gemeinde auch das kollektive Wssen von Leuten, die viel weiser sind als ich. Wenn ich mich unter Druck fühle, immer nur selbst alle neue Ideen zu produzieren, raubt mir das immer die Freude.“

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