der fall bentley(s)

„Nach rund vier Monaten muss der kanadische Evangelist Todd Bentley seinen Heilungs- und Predigtdienst aus persönlichen Gründen einstellen … weil die Ehe mit seiner Ehefrau Shonnah in einer tiefen Krise steckt.“

Schade finde ich das. Wirklich. Nicht weil ich Bentleys mehr als fragwürdigem Heilungsstil etwas abgewinnen könnte, sondern weil hier wieder einmal Beziehungen und Menschen zerbrechen. Und weil bei solchen öffentlich wirksamen Menschen auch immer der Ruf und das Reich Gottes Schaden nehmen. Ob bei der neuerdings manchmal im Monatstakt aufgedeckten Pädophilie katholischer Priester oder durch Bentley’s oder andere Krisen, die Finger recken sich wieder: „schaut, die Frommen, auch nicht besser, im Gegenteil…“ Was ja im Prinzip sogar stimmt. Und ohne nähere Kenntnis der Situation geht es auch gar nicht darum, etwas dazu zu sagen, jemand zu verurteilen oder sich selbst besser zu fühlen, denn niemand von uns ist vor einem ‚Fall‘ geschützt. Trotzdem – um des geistlichen Flurschadens willen bleibt es einfach schade.

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